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Fahrrad Tour 3

Fahrrad Tour 3

Strecken Länge ca. 45 km

Startpunkt:
Neiße Camp in Rothenburg

Route:
Grundlage für die Routenbeschreibung bietet die Radwanderkarte „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“.

Direkt vom Campingplatz aus fährst du auf dem Radweg durch Rothenburg in Richtung Bremenhain. Dort wechselst du auf den Froschradweg bis zum „Hirsch“ – Namensgeber für einen Teil von Neusorge. Ab hier führt dich der Wolfsradweg durch das Naturschutzgebiet „Teichgebiet Niederspree“. Dort kannst du aus einer Observierungsstation heraus Wasservögel und auch Seeadler beobachten.
Vorbei am Schloss Niederspree (nicht öffentlich zugänglich) erreichst du in Walddorf das Bisongehege und die Forest Village Ranch. Der Wolfsradweg führt dich weiter in westlicher Richtung bis zur Erlichthofsiedlung in Rietschen. Über einige kleine Dörfer – mit wenig befahrenen Straßen – durchquerst du die Niederlausitzer Heide- und Teichlandschaft und kommst zurück zum Ausgangspunkt nach Rothenburg.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:
Naturschutzgebiet Niederspreer Teiche

Schon vor mehr als 500 Jahren haben hier die Menschen Teiche zur Fischzucht angelegt. Ein Großteil der Niederspreer Teich Flur wurde bereits vor Jahrzehnten (1961) unter Naturschutz gestellt. 61 Pflanzenarten u. 51 Brutvogelarten sind hier vertreten. An Teichrändern und in versumpften Kiefern- bzw. Birken-Kiefern- Wäldern finden sich Sumpfporst, Moosbeere und Moosglöckchen. In der Teichlandschaft sind Seeadler, Graureiher, Rohrdommel, Schwarzhalstaucher, Kranich und viele andere Vogelarten zu beobachten. Von den Säugetieren sind besonders der Fischotter mit der reproduktivsten Population Mitteleuropas und 15 Fledermausarten zu erwähnen.

 

Die Westernsiedlung Forest Village Ranch mit Bisongehege in Walddorf.

Die Tour führt durch das größte Binnendünengebiet Deutschlands am Wolfsradweg zwischen Walddorf und Erlichthof. Es entstand nach der letzten Eiszeit durch Flugsand.

Hier ist zu beachten, dass ein Teil des Gebietes zum Truppenübungsplatz Oberlausitz gehört und nicht betreten werden darf! Zahlreiche Hinweisschilder weisen darauf hin.

 

 

Meister Isegrim hat Sonderrechte, der darf natürlich überall hin…

 

 

 

 

 

 

Die Erlichthofsiedlung – das reizvolle Ensemble von Häusern – stammt aus Dörfern der Region, die einst dem Braunkohletagebau weichen mussten. Die bis zu 300 Jahre alten, denkmalgeschützten Gebäude wurden vor dem Bagger gerettet, komplett abgebaut und hier zu einem lebendigen Museum originalgetreu wiederaufgebaut.

Die Siedlung vermittelt das Bild eines Lausitzer Heidedorfes, wie es im 19. Jahrhundert ausgesehen haben könnte. Dazu gehören neben dem Museumsgehöft “Erlichthof” achtzehn weitere Schrotholzhäuser, die für Gäste geöffnet sind. Besucher erleben Handel und traditionelles Handwerk zum Anfassen, sowie Gastronomie in den ehemaligen Wohnhäusern und Scheunen. Seit Ende 2007 ist eine neue Ausstellung über die “Lausitzer Wölfe” in einem eigenen Museum zu sehen. Auch ein längerer Aufenthalt ist möglich, denn in mehreren Häusern können Urlauber ein gemütliches Quartier beziehen.

 

Der kleine Ort Daubitz hat einen sehenswerten Ortskern mit einem Schulmuseum im ehemaligen
Gewandhaus und der St. Georgskirche.

In Trebus findest du einen Töpferhof im Ort (ca. 1,5 km von der Radstrecke).

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