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Fahrrad Tour 9

Fahrrad Tour 9

Stecken Länge ca.45 km

Startpunkt:
Neiße Camp in Rothenburg

Route:
Grundlage für die Beschreibung bildet die Fahrradkarte „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“.

Vom Neiße Camp fährst du auf dem Oder-Neiße-Radweg in nördlicher Richtung. Am Ortsausgang Rothenburg bietet sich die Möglichkeit das Luftfahrttechnische Museum zu besuchen.

Die Route führt weiter entlang des gut ausgeschilderten Oder-Neiße-Radweg, der ca. 3 km nach Rothenburg von der Landstraße direkt an den Fluss abbiegt. Ab hier folgt der Radweg in direkter Ufernähe der Neiße. Du passierst die  Ortschaften Klein Priebus und Pechern auf einem idyllischen Weg. Über Klein Priebus und Podrosche erreichst du dann Przewoz (dt. Priebus), eine polnische Kleinstadt mit einer reichen Geschichte.

Nach einer kleinen Rast ist ein Abstecher nach Pechern lohnenswert. Dort erwartet dich eine wunderschöne Fachwerkkirche.

Nach einem weiteren Stück auf dem Oder-Neiße-Radweg wechselt die Route auf den Wolfsradweg und führt durch das Naturschutzgebiet Niederspreer Teiche zurück nach Rothenburg.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:
Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt und Technik interessierten, aber auch allen die einfach nur neugierig auf das Abenteuer Luftfahrt sind, einen umfangreichen Einblick in die Welt der Fliegerei. Im Freigelände kannst du mehr als 15 Flugzeuge und Hubschrauber aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hautnah erleben.

 

 

 

Die Tour führt dich auf dem Oder-Neiße-Radweg direkt an der Neiße entlang.

 

 

 

Der Name des Ortes Pechern lässt es schon erahnen. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war die Produktion von Holzkohle und Pech ein wichtiger Wirtschaftszweig. Besonders zu erwähnen ist die historische Fachwerkkirche unmittelbar am Radweg.

 

 

 

 

Als nach dem Dreißigjährigen Krieg in Schlesien alle evangelischen Kirchen geschlossen wurden, erhielt der damals unbedeutende Ort Podrosche, welcher zu Sachsen gehörte, 1668 eine große Fachwerkkirche, eine sogenannte Grenzkirche. Am 14. Mai des Jahres 1907 schlug ein Blitz in die Kirche ein und zerstörte das Fachwerkgebäude gänzlich. Bereits im Jahre 1908, nach reichlich einjähriger Bauzeit, konnte die Gemeinde ihr neues Gotteshaus seiner Bestimmung übergeben.

 

 

An der Wende vom 10. zum 11.Jh. gab es hier einen Burgwall, der die Überquerung der Neiße schützte. Dieser Übergang verhalf der Stadt an Bedeutung zu gewinnen, denn hier kreuzten sich zwei wichtige Handelsstraßen. Die wichtigste war die „Niedere Straße“. Sie führte nördlich der Via Regia von Leipzig über Senftenberg, Spremberg, Muskau, Priebus, Sagan nach Breslau und kreuzte sich hier mit der sogenannten „Bernsteinstaße“. Diese kam von der Ostsee und führte durch Priebus weiter nach Prag.

 

Die Industrialisierung von Priebus (Przewoz) erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es entstanden Möbelbetriebe, eine Zigarren- und Zigarettenfabrik, ein Papier und Pappe Produktionsbetrieb, sowie eine Keramikfabrik. Die Stadt hatte ihr eigenes Finanzamt, ein Gericht, eine öffentliche Bibliothek, eine Grundschule mit 5 Klassen und auch eine professionelle Möbelschule. Ein großer Anteil der Männer arbeitete in den nahegelegenen Braunkohlenbergwerken und Glashütten.
Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt stark zerstört. Sehenswürdig ist der „Hungerturm“ und Teile der Stadtmauer aus dem 14. Jh. an der Stelle der ehemaligen Burg.

 

 

 

Naturschutzgebiet Niederspreer Teiche

Schon vor mehr als 500 Jahren haben hier die Menschen Teiche zur Fischzucht angelegt. Ein Großteil der Niederspreer Teich-Flur wurde bereits vor Jahrzehnten (1961) unter Naturschutz gestellt. 61 Pflanzenarten u. 51 Brutvogelarten sind hier vertreten. An Teichrändern und in versumpften Kiefern- bzw. Birken-Kiefern- Wäldern finden sich Sumpfporst, Moosbeere und Moosglöckchen. In der
Teichlandschaft sind Seeadler, Graureiher, Rohrdommel, Schwarzhalstaucher, Kranich und viele andere Vogelarten zu beobachten. Von den Säugetieren sind besonders der Fischotter mit der reproduktivsten Population Mitteleuropas und 15 Fledermausarten zu erwähnen.

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